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EcoWinner 2005 in Oppenheim
Unabhängige Fachjury prämierte beste Weine aus ökologischem Anbau

Oppenheim, 24. Juni 2005. Zur Degustation lud am 8. Juni der ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau nach Oppenheim ein. Im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) trafen sich 31 Juroren, um die besten Weine der ECOVIN-Winzer zu verkosten und die EcoWinner 2005 zu ermitteln. Die ausgezeichneten Weine sind nicht nur verbandsintern eine Anerkennung: Auch die Verbraucher wissen die Prämierungen als Orientierungshilfe zu schätzen. Weinliebhaber können die Ergebnisse unter www.eco-winner.de abrufen und die Weine direkt bestellen.

Jedes Jahr lädt ECOVIN eine unabhängige Fachjury zur Verkostung der EcoWinner ein. Der Verband hatte seine 196 Mitgliedsbetriebe aufgefordert, für die Fachverkostung 2005 ihre besten Weine anzustellen. Jeder Betrieb konnte bis zu fünf verschiedene Weine in den Wettbewerb geben. Die Beteiligung war rege: 312 Weine hatte die Fachjury zu verkosten, rund 100 Weine mehr als im Vorjahr.

Die Jury setzte sich aus Sommeliers, Journalisten, Händlern, Beratern und Vertretern von Weininstitutionen zusammen. Auch Winzer gehörten der Jury an - jedoch bewusst keine ECOVIN-Winzer. Probenleiter Andreas Schwalb (DLR Oppenheim) betreute die acht Degustationsteams, die jeweils zwei bis drei unterschiedliche Kategorien zu beurteilen hatten. Ziel war es, jeweils die drei besten Weine einer Kategorie sowie Empfehlungen zu bestimmen. Die Juroren bearbeiteten eine große Themenvielfalt: frische leichte Weißweine, Rieslinge, Burgundersorten, schwere Rotweine, Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, Dessertweine sowie Perlweine und Sekte.

Dabei wurde nach dem 20-Punkte-System gearbeitet: 14 Punkte stehen für eine überdurchschnittliche Qualität, 20 Punkte für die absolute Spitzenqualität. Erfreulicherweise konnten sehr viele der angestellten Weine im überdurchschnittlichen Bereich punkten.

ECOVIN-Vorstandsvorsitzender Johann Schnell genoss die konzentrierte, kompetente Arbeitsatmosphäre: „Wir haben gute Verkoster, die ein breites Spektrum zu bearbeiten haben. Die Weine der Jahrgänge 2003 und 2004 präsentieren sich sehr unterschiedlich: vollmundig, schwer und mit viel Aroma und Restsüße die 2003er; die 2004er eher fruchtigfrisch, säurebetont und schlank.“

Die Stimmen der Jurymitglieder

Henning Seibert, Fachverlag Dr. Fraund: „Die Sekte waren durchgehend gut: fruchtig, schöne Säure, im besten Sinne trinkbar.“ Stefan Sander vom Weingut Sander lobte die Qualität der Perlweine: „Angenehm, leicht und trocken.“ Tanja Schmitt von Weinland Nahe pflichtete ihm bei: „In den Perlweinen liegt ein großes Potenzial.“

Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut hatte sich die trockenen Rieslinge vorgenommen: „Dabei haben wir ein sehr gutes Niveau angetroffen. Deutlich trat die Mineralität der Weine hervor. Diese Rieslinge haben mir Spaß gemacht!“

Spannend war auch die Degustation der „Piwis“, der Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Während der Regent als roter Piwi schon bekannt und gut eingeführt ist, vermitteln die weißen Sorten noch ganz neue sensorische Erlebnisse.

Am späten Nachmittag schließlich standen die EcoWinner 2005 fest und die Juroren konnten die Siegerweine nochmals probieren: Viele bekannte Namen waren dabei, aber auch viel versprechende Newcomer. Gastronom Norbert Walter zog sein Fazit: „Welch eine Vielfalt! Genuss, Professionalität und Freude sind die Begleiter der neuen Ökologie.“

Ab Mitte Juli ist bei ECOVIN die EcoWinner-Broschüre mit allen Gewinnern erhältlich.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter www.eco-winner.de

Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Pressekontakt:
ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e.V.
Andrea Schürgers
Wormser Straße 162, 55276 Oppenheim
Fon 06133-1640, Fax 06133-1609
E-Mail: info@ecovin.org
Internet: www.ecovin.org